Seelische Gefährdung im ambulant betreuten Wohnen

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement gestalten

 

 

Seminarinhalte

 

Fehlzeitenreduzierung, psychische Belastungen am Arbeitsplatz, Arbeitsschutz, gesundes Essen, Yoga-Kurse oder Betriebssport: Beim Thema „Gesundheitsmanagement“ denkt jeder an etwas anderes. Es kursieren zahlreiche Begriffe, die nicht immer trennscharf und mitunter auch synonym verwendet werden. Deshalb stellt sich die Frage: Was ist eigentlich Gesundheitsmanagement? Gibt es überhaupt eine klare Definition? Macht es in Zeiten des demographischen Wandels für Unternehmen Sinn, in die Prävention der Belegschaft zu investieren? Und wenn ja, ab wann und für wen rechnet sich das? Und wie geht das konkret in der Praxis?

 

Seit 2013 sind Unternehmen laut Arbeitsschutzgesetz dazu verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz durchzuführen.

 

Hohe Fehlzeiten, Konflikte oder Arbeitsrückstände können auf eine erhöhte psychische Belastung am Arbeitsplatz hinweisen.

 

Ziel ist es aber nicht, einzelne überlastete Mitarbeiter aufzuspüren und vermeintlich hilfreiche Angebote zu machen (wie z.B. „Reduzieren Sie doch die Arbeitszeit, dann kommen Sie mit dem Stress auch besser klar.“), sondern generell zu prüfen, wo die Belastungsquellen bei der Arbeit zu finden und wie sie zu beurteilen sind, um dann Lösungen erarbeiten zu können.

 

Die Einbindung der Mitarbeiter in das Gesundheitsmanagement Ihres Betriebes entlastet Sie als Arbeitgeber bei dieser Aufgabe maßgeblich. Ihr Vertrauen in die vorhandenen Kompetenzen Ihrer Mitarbeiter, die Nutzung vorhandenen Wissens um die Belastungsfaktoren fördert die Identifikation, Motivation und Kreativität der Mitarbeiter und spart letztendlich u.a. durch die Reduzierung von Krankheitstagen Kosten ein.

 

 

Welche Kompetenzen werden vermittelt?

  • Wissen um Sinn & Zweck von betrieblichem Gesundheitsmanagement.
  • Welche Voraussetzungen braucht betriebliches Gesundheitsmanagement und was sind die Ziele?
  • Welche seelischen Belastungen finden sich bei „helfenden Berufen“ und wie können sie in Ihrem Unternehmen identifiziert werden?
  • Sie lernen das Instrument „Gesundheitszirkel“ zur Erfassung von seelischen Gefährdungen im ambulant betreuten Wohnen kennen. Dieses Instrument wird durchgeführt, eingeübt und die Evaluierung aufgezeigt.
  • Ableitung und Erarbeitung möglicher gesundheitsfördernder Maßnahmen

 

Methoden
      ✓ Impulsvorträge

      ✓ Diskussion
      ✓ Praktische Übungen

 

 

Zielgruppe

Inhaber und Fachkräfte im ambulant betreuten Wohnen

 

 

Max. Teilnehmerzahl: 25            Min. Teilnehmerzahl: 12

 

 

Referentin

Ulrike Montasser de Jong M.A.

Betriebliche Gesundheitsmanagerin (M.A.), Gesundheitswissenschaftlerin B.Sc.,
Gesundheits- und Business Coach (EMCC), Psychotherapeutin (HP), Ergotherapeutin
Ulrike Montasser de Jong arbeitet seit mehr als 20 Jahren als neurologisch orientierte Ergotherapeutin, davon 15 Jahre in eigener Praxis in Bad Godesberg. Nach dem Studium der Gesundheitswissenschaften, des Betrieblichen Gesundheitsmanagements und verschiedener Coaching Ausbildungen gibt sie heute ihre Erfahrungen und ihr Wissen zur Prävention von Gesundheit leidenschaftlich gerne weiter.

 

 

 

Dauer

2 Tage, insg. 16 Unterrichtsstunden á 45 Minuten

 

Termin

Freitag, 06. & Samstag, 07. Oktober 2017, 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr inkl. Pausen

 

 

Ort

Gewerbe- und Gründerzentrum Kalkar

Industriepark 4

47546 Kalkar

 
 

Teilnahmegebühr

FABA e.V. Mitglieder: 260 €          I          Nichtmitglieder: 290 €

 

In der Teilnahmegebühr sind folgende Leistungen enthalten:

Teilnahme an der Fortbildung, Teilnahmeunterlagen, Teilnahmezertifikat, Pausengetränke und Mittagssnack.

 

Seelische Gefährdung im ambulant betreuten Wohnen I 06./07. Oktober 2017

290,00 €

  • Es sind noch Plätze frei!