Pflege und Betreuung leichter planen & organisieren


Tabelle "Pflege und Betreuung leichter planen und organisieren", Lizenz CC BY SA Bettina Lohmüller; Übersicht über und Fragen zu den zu bewältigenden Aufgaben und persönlichen, zeitlichen, finanziellen Ressourcen
Pflege und Betreuung leichter planen und organisieren, Lizenz CC BY SA 4.0 Bettina Lohmüller

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Liebe pflegende Angehörige,

Pflege zuhause kann eine Herausforderung darstellen. Da sind so viele Aspekte, die die Pflege seelisch als auch körperlich anstrengend werden lassen können.

 

Hier sind Sie richtig, wenn Sie Unterstützung bei der Planung von Pflege und Betreuung benötigen, z.B. wenn

  • Sie sich erstmals mit dem Thema Pflege und Betreuung auseinandersetzen (müssen)
  • sich etwas in der vorhandenen Pflege-/Betreuungssituation verändern soll
  • eine akute Veränderung eingetreten ist, z.B. die osteuropäische Pflegekraft nicht angereist ist und so schnell kein Ersatz da sein kann
  • Sie das Gefühl haben, am Ende Ihrer Kräfte zu sein (und das kann sehr schnell, von heute auf morgen, eintreten)
  • Sie krank geworden sind und eine Vertretung oder Hilfe benötigen
  • Sie überprüfen wollen, ob die Pflege / Betreuungssituation so gut wie möglich organisiert ist
  • u.a.

Bitte zögern Sie nicht, bei Hinweisen, Fragen oder wenn Sie anderweitig Unterstützung benötigen, auf mich zu zukommen.

 

Sie können mich am besten erreichen über das Kontaktformular oder per E-Mail.

Wie es mir erging

Meine persönliche Erfahrung bezieht sich auf die Betreuung und Pflege meiner jetzt 94-jährigen Tante und ihrem Hund. Sie befindet sich heute in einer Residenz für Senioren, da nach einem weiteren Sturz und einem doppelten Beckenbruch – die Schulter war schon durch einen anderen Sturz zertrümmert – meine Kapazitäten erschöpft waren. Meiner Tante geht es sehr gut, auch die Hausärztin ist erfreut über den deutlich verbesserten Gesundheitszustand.

Die Zeit mit meiner Tante und dem Hund Julchen möchte ich auf keinen Fall missen! Und obwohl die beiden seit über zwei Jahren nicht mehr bei mir leben, fehlen mir die beiden doch immer noch sehr, wenngleich meine Tante nur wenige Kilometer weit weg ist und ich (außer in Coronazeiten) jederzeit schnell da sein kann und diese Nähe auch ausgiebig nutze. Und Julchen ist bei Freunden sehr gut untergebracht. Ein kurzer Anruf und ich kann die Kleine besuchen. Aber trotz aller emotionaler Nähe, die da war und immer noch ist, gab es neben den wundervollen Zeiten in unserer Generationen-Hausgemeinschaft auch solche, die von Schrecken, Entsetzen und Machtlosigkeit geprägt waren.

Oft habe ich in den vielen Jahren, die ich mit meiner Tante verbracht habe, Situationen erlebt, in denen ich mich fragen musste: „Wie kriegst du denn das jetzt hin? Was machst du jetzt?“ Nächtliche Stürze, die Brüche zur Folge hatten, Betreuungskräfte, die nicht erschienen waren oder nicht einsatzfähig, Tante und Hund, die neben der Arbeit ganztägig versorgt werden mussten, und, und, und … . So einiges habe ich in dieser Zeit gelernt!